Stuck wurde schon im Kirchenbau der Gotik verwendet und seit der Antike war er ein wichtiges Material für die Innenraumgestaltung. Eine besondere Blüte erfuhr das Stuckieren im Barock und im Rokoko, für deren schwungvolle Dekorationselemente die Technik des Stuckierens ideal geeignet war.
Mit dem Begriff Stuck bezeichnet man seither auch die daraus hergestellten Schmuckelemente an Fassaden und Innenräumen von Kirchen, Schlössern und Wohngebäuden.
Standards für das Putz- und Stuckhandwerk sind heute in der VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen - Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) DIN 18350 Putz- und Stuckarbeiten geregelt.
Seit einiger Zeit erfreuen sich kleb- und überstreichbare Stuckimitationselemente aus Kunststoff wachsender Beliebtheit.